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Windkraft

Kleinwindkraftanlagen für Unternehmen

Als Kleinwindkraftanlagen bezeichnet man allgemeinhin Windkraftanlagen mit einer Leistung von maximal 100 kW oder mit einer bestimmten Windangriffsfläche bis zu 200 m². In Deutschland spielt die Enegieversorgung durch kleine Windkraftanlagen eine verhältnismäßig untergeordnete Rolle. Schätzungen gehen von ca. 10.000 installierten Anlagen aus und damit liegt die Zahl in Deutschland unter dem Durchschnitt im Vergleich zu anderen Ländern wie z.B. Großbritannien.

Damit sich die Installation einer solchen Anlage lohnt, müssen die Windverhältnisse am geplanten Baustandort berücksichtigt werden. Hierbei sollte zusätzlich die zukünftige Umgebungsstruktur mit eingeplant werden. Wenn starke oder sehr starke Windverhältnisse in einem Industriegebiet vorhanden sind, aber noch weite Teile des Industriegebietes unbebaut sind, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die Windverhältnisse durch weitere Bebauung noch ändern können. Anders sieht es bei einer geplanten Installation auf einem Unternehmensdach aus. Hier sind die Chancen auf eine dauerhafte Veränderung der Windverhältnisse eher gering.

Auch wenn die gefühlte Windgeschwindigkeit am geplanten Bauort "gefühlt" sehr hoch ist, sollten einer Investition gezielte Messungen von ca. einem Jahr vorausgehen. Nur so können Sie sich gezielt vor Fehlinvestitionen schützen. Die Windkraft muss dabei in der einer bestimmten Höhe gemessen werden. Für eine geplante Bauhöhe von 20 - 30 metern muss mindestens in einer Höhe von ca. 10 Metern gemessen werden. Nur so lässt sich die potenzielle Windgeschwindigkeit dann verlässlich hochrechnen. An gut gewählten Standorten ist eine Kleinwindkraftanlage, sowohl von ökologischen als auch von ökonomischen Gesichtspunkten her, eine sehr lohnenswerte Investition.

Video zum Thema: Kleinwindkraftanlagen


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